hochzeitswunsch.ch – Wieso wir öfters mal Nein sagen

Zugegeben, die Entwicklung- und Weiterentwicklung von Internet Angeboten ist im Vergleich zur Produktentwicklung in Stahl- und Produktions-Betrieben kostengünstiger und (meist) agiler. Nur lässt uns diese Tatsache vielfach ein Fokus auf das Wesentliche, strikte Priorisierung und Kosten-/Aufwandschätzungen überspringen. Neue Funktionalitäten und Angebote sind verhältnismässig schnell entwickelt, Diskussionen über Wartung, steigende Komplexität und Überforderung des Users werden nicht geführt.

Wir halten uns beim Bau und Weiterentwicklung unseres Neben-Projektes hochzeitswunsch.ch an das Credo “Build Less”, wie es z.B. von 37 Signals oder kürzlich von intercom.io (“Product Strategy Means Saying NO”) beschrieben wird.

Seit dem Launch von hochzeitswunsch.ch fokussieren wir auf 1 Kernfunktionalität: Hochzeits-Wunschliste. Einfach zu bedienen, gut aussehend und mit einem fairen Preis-/Leistungsverhältnis. Keine Hochzeits-Website, keine Bildergalerie – auf dem Markt gibt es bereits spezialisierte Anbieter (Google Sites, Jimdo, WordPress, Tumblr) für diese Themen. Wir bieten eine simple und überzeugende Hochzeits-Wunschliste, da wollen wir die Besten sein.

Der bisherige Erfolg gibt uns Recht. Und dennoch ist es nicht einfach, täglich kreative und spannende Ideen von Nutzern zu erhalten und nicht sofort mit der Umsetzung zu starten. Der Wunsch nach Individualität im Design, der Wunsch nach zusätzlichen Funktionalitäten und der Wunsch nach Internationalisierung wird unserem Credo Stand halten müssen. Und doch, regelmässig werden wir euch spannende Neuerungen bieten, damit die Plattform heute und auch Morgen attraktiv und überzeugend bleibt!

Danke euch, liebe Userinnen und User für eure Feedbacks und Ideen – wir hören euch!

hochzeitswunsch.ch knackt die Millionengrenze!

Wir freuen uns, dass wir soeben folgende Medienmitteilung verschicken konnten:

Bern – Innert 6 Monaten sammelten Brautpaare bereits Geschenke im Wert von über 1 Mio CHF über die Hochzeits-Wunschliste hochzeitswunsch.ch. Was als Hobby-Projekt begann entwickelt sich innert weniger Monaten zur Erfolgsgeschichte.

Die Idee hinter hochzeitswunsch.ch ist einfach: Mit wenigen Klicks ist eine individuelle Wunschliste zusammen gestellt und lässt sich für einmalig CHF 89.00 zur Verteilung an alle Hochzeitsgäste freischalten. Das so gesammelte Geld wird direkt von den Gästen an das Brautpaar überwiesen. Innert 6 Monate wurden Geschenke im Wert von über 1 Million Schweizer Franken gemacht. Laut Mit-Gründer Manuel Reinhard «ein klares Zeichen, dass der Service einem echten Bedürfnis entspricht.»

Hinter dem Projekt stehen mit Manuel Reinhard und Marc Isler langjährige Spezialisten im Online-Marketing, welche das Projekt in ihrer Freizeit betreiben. In User-Befragungen haben sie heraus gefunden, dass vor allem die Einfachheit des Services und die Unabhängigkeit von Anbietern wie Reiserveranstaltern oder Warenhäusern für den Erfolg verantwortlich sind.

Somit hätten wir die berühmte erste Million ja hinter uns ;)

Neu: Erhaltene Geschenke als Excel-Liste runterladen

Geschenke erhalten macht Spass. Anschliessend folgt aber die Pflicht und es werden fleissig Dankeskarten geschrieben. Wir möchten euch dies ein bisschen einfacher machen.

Neu: Erhaltene Geschenke als Excel-Liste runterladen

Damit ihr die volle Freiheit habt, wie und wo ihr die eingegangenen Geschenke weiterverarbeiten wollt, könnte ihr diese nun einfach mit allen Infos ins Excel übertragen.

So simpel gehts:

  • Einloggen.
  • Zur Geschenkübersicht wechseln.
  • Den Knopf «Liste als Excel runterladen» klicken.

Viel Spass!

Neu: Wunschlisten beliebig offline nehmen

Der Mai ist da, es wird geheiratet, was das Zeug hält. Irgendwann ist aber auch der schönste Tag im Leben vorbei – und möglicherweise kommt damit der Wunsch, die Hochzeitswunschliste wieder vom Netz zu nehmen.

Das ist jetzt möglich!
Neu: Wunschlisten beliebig offline nehmen

Es geht ganz einfach:
• Einfach einloggen.
• Auf «Weitere Einstellungen» klicken
• Das Häkchen bei «Wunschliste ist online erreichbar» entfernen.
• Die Änderungen speichern.

Selbstverständlich kann die Wunschliste jederzeit auch wieder online geschaltet werden. Einmal bezahlte  Wunschlisten bleiben aktiviert – es liegt nun einfach in eurer Hand, ob die Wunschliste erreichbar bleibt oder nicht.

Neu: Wunschlisten-Adressen nach eurem Geschmack!

Jaaa, wir haben euch gehört und freuen uns, eine wichtige neue Funktion vorstellen zu können:

Ab sofort kann die Adresse der Wunschliste frei angepasst werden! Schluss mit kryptischen Zeichenfolgen, ihr bestimmt, unter welcher URL eure Wunschliste gefunden werden kann.

So gehts:

  1. Wunschliste freischalten (wenn noch nicht geschehen).
  2. Menupunkt «Wunschliste verteilen» wählen.
  3. Dort den Link «Adresse anpassen» klicken.

Es spielt übrigens keine Rolle, ob die Adresse von euren Besuchern in Gross- oder Kleinbuchstaben eingetippt wird, eure Wunschliste wird auf jeden Fall gefunden.

Deutsche heiraten lieber im kleinen Kreis

Immer mehr Deutsche heiraten – doch auch immer mehr lassen sich mit
dem Eheversprechen Zeit. Da wilde Partys ab einem Alter von 30 Jahren
nicht mehr oberste Priorität haben, ist die Zeit der rauschenden
Feste mit hunderten Gästen und Live-Band offenbar vorbei: Für eine
Hochzeit im großen Stil sprechen sich nur noch 35 Prozent der
Deutschen aus. Kulinarisch geht es bei der Eheschließung aber
traditionell zu: 59 Prozent bestehen auf ein festliches Essen im
Restaurant – und auf die obligatorische Hochzeitstorte wollen 57
Prozent der Deutschen nicht verzichten. Dies sind Ergebnisse einer
aktuellen Umfrage der CreditPlus Bank AG.

Vieles ist eine Frage des Alters – und das steigt bei den
heiratswilligen Paaren seit 1991 stetig an. Frauen waren 2010 bei
ihrer Hochzeit im Schnitt gut 30 Jahre alt, Männer drei Jahre älter.
Ein Anstieg ist auch bei der Anzahl der Hochzeiten pro Jahr in
Deutschland zu verzeichnen: Seit 2007 nimmt sie langsam aber konstant
zu.

Die steigende Begeisterung fürs Heiraten überträgt sich jedoch nicht
auf die Beliebtheit traditioneller Hochzeits-Statussymbole: Opulentes
Hochzeitskleid und stattliche Limousine sind “out”: Lediglich für ein
Drittel der Befragten ist es wichtig, standesgemäß vorzufahren und
sich in teurer Robe gekleidet das Jawort zu geben. Selbst auf die
Flitterwochen könnten 48 Prozent der Deutschen nach der Hochzeit
verzichten. Ganz am Ende der Beliebtheitsskala stehen die
Hochzeitsnacht im Hotel (23 Prozent), Hochzeitskutsche (16 Prozent)
und Feuerwerk (12 Prozent).

Allzu nüchtern scheinen die Heiratswilligen von heute dann aber doch
nicht zu sein: Einen Ehevertrag würde gerade mal jeder Fünfte
abschließen.

Oder wird nun doch im Mai geheiratet?

In keinem anderen Monat werden so viele Ehen wie im Mai geschlossen. Eine Hochzeitsumfrage von ElitePartner (1.900 Teilnehmer) verrät, was Deutsche, Österreicher und Schweizer über den Bund fürs Leben denken.

Traumhochzeit: Zu zweit am Strand

Heiraten am Strand: Ein Traum für viele! (Foto: Paul from www.Castaways.com.au)

39 Prozent der Befragten würden am liebsten zu zweit an einem exotischen Ort heiraten. Ganz klassisch mögen es 30 Prozent: Sie bevorzugen die Trauung auf dem Standesamt. Die traditionelle Version mit standesamtlicher und kirchlicher Trauung wünscht sich nur jeder Vierte der Befragten. Eine Blitzhochzeit in Las Vegas können sich nur fünf Prozent vorstellen.

Junggesellenabschied: Stripper sind out
Auch wenn der Junggesellenabschied für viele fester Bestandteil der Hochzeitsaktivitäten ist, ist er keine Pflicht: Nur 15 Prozent der Männer und neun Prozent der Frauen wünschen sich einen Stripper und nur jeder Vierte lustige Spiele. Den Männern ist dagegen beim Junggesellenabschied ein gemeinsamer Ausflug wichtig, den Frauen, dass der Abend feucht-fröhlich wird (jeweils 59 Prozent).

Ehevertrag: Mehrheit findet es unromantisch, aber sinnvoll
Der Großteil findet es sinnvoll, einen Ehevertrag abzuschließen: 65 Prozent der Frauen und 55 Prozent der Männer sagen, dass ein Ehevertrag zwar unromantisch, aber angebracht sei. Ein Viertel findet sogar, dass er definitiv ein Muss ist. Aller Fortschrittlichkeit zum Trotz bleibt es aber in einem Punkt traditionell: Die Mehrheit findet, dass der Heiratsantrag Männersache ist.

Exklusive Individualität wichtiger als traditionelle Zeremonie
“In Zeiten des Mottos “höher, schneller, weiter” ist es wenig verwunderlich, dass auch ein so besonderer Tag wie die Hochzeit davon beeinflusst wird”, konstatiert Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner. “Heiraten soll für viele zum unvergesslichen und exklusiven Erlebnis werden. Die gesellschaftlichen Konventionen treten immer mehr in den Hintergrund. Auch die kirchliche Hochzeit ist seltener Zeichen tief verwurzelter Religionszugehörigkeit, als Anlass, der Festlichkeit zeremoniellen Glanz zu verleihen.”

Mai ist nicht mehr bevorzugter Hochzeitsmonat

Der Wonnemonat Mai gilt traditionell als der Hochzeitmonat schlecht hin. Frühlingsgefühle und die Hoffnung auf gutes Wetter sorgen bei den Brautpaaren für Hochzeitslust in den Sommermonaten. Doch im Schnitt wird im Mai nicht sonderlich mehr geheiratet als im Rest des Jahres. “Da gibt es mittlerweile keine Trends mehr”, so Dieter Hahnel, Geschäftsführer des Bundesverbands der Standesbeamtinnen und Standesbeamten.

Obwohl auch die Trauzimmer der Standesämter optisch etwas her machen, werden Trauungen auch gern an besonderen Orten abgehalten. “In Deutschland haben wir über 5.000 Gemeinden und über 5.000 Standesämter mit einem Eheschließungsraum. Darüber hinaus kann der Gemeinderat, der Bürgermeister oder der Oberbürgermeister auch andere Orte wie ein Gewölbe in einer Burg, ein kleines Schlösschen im Park oder ein Schiff als Trauort festlegen”, erklärt Hahnel.

Tropfsteine als Trauzeugen

Hochzeit: Das Ja-Wort kann man sich auch an unter Tage geben (Foto: Feengrotten)

Schlösser und Burgen sind hierbei der Klassiker. Es geht aber auch ausgefallener. Zu den außergewöhnlichsten Orten im Repertoire vieler Weddingplaner-Agenturen zählen beispielsweise eine Hochzeit im Heißluftballon, für Taucher gibt es die Gelegenheit einer Unterwasserhochzeit, Liebhaber der See können im Leuchtturm oder auf einem Schiff heiraten und Adrenalin-Junkies im Freizeitpark mit anschließender Achterbahnfahrt. “Eine Hochzeit im Ballon oder Unterwasser ist jedoch keine echte Eheschließung”, unterstreicht Hahnel. “Da findet die echte standesamtliche Trauung dann vorher oder hinterher statt.”

Doch auch unter der Erde können sich Brautpaare ihr Ja-Wort geben. Tropfsteine als Trauzeugen, seit 1998 sind die Saalfelder Feengrotten Kulisse für Eheschließungen. “Für den Bund der Ehe gibt es wohl kaum ein traumhafteres Ambiente”, so die Hochzeitsplanerin der Feengrotten Susann Speerschneider. Über 900 Paare haben hier schon den Bund fürs Leben geschlossen, wo von 1530 bis 1850 Bergarbeiter Alaunschiefer abgebaut haben. “Eine Hochzeit unter Tage ist auf jeden Fall märchenhaft und romantisch und rührt nicht selten zu Freudentränen”, erklärt Speerschneider.

1998: Die erste Hochzeit im Internet

Am 31.12.1998 fand die erste Online-Trauung der Geschichte statt.

Als sich Dale und Lorrie am letzten Tag des Jahres in der Kirche von Hollisdaysburg in Pennsylvania die Ehe versprachen, sprach der Pastor seine segnende Worte online. Er sass hunderte Meilen entfernt in seinem Büro und hatte einen Computer zur Kanzel umfunktionieren. Damit wurde das virtuelle Abgeben des Ja-Wortes offiziell von der Kirche anerkannt und abgesegnet.

Die virtuelle Hochzeit von Dale und Lorrie war jedoch nicht live im Web zu verfolgen. Nur geladene Gäste konnten sich mit Hilfe eines Passwortes zu Silvester in die Trauung einklicken.

Obs damals auch schon eine Online-Hochzeitswunschliste gab?